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Fettlogik-Blockstöckchen

Weil das Buch Fettlogik überwinden von Dr. Nadja Hermann so großartig ist, nehme ich einfach mal das Stöckchen auf und arbeite die Fragen ab.

Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?

Mir sind die Comics von Erzaehlmirnix auf Twitter aufgefallen. Irgendwann bin ich dann auch auf den Fettlogik-Blog gestoßen.

Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?

Da ich schon als Kind übergewichtig war, habe ich damals etliche Kuren mitgemacht. Da nahm ich dann innerhalb von 6 Wochen immer mächtig ab, aber sobald ich wieder zu Hause war, wurde sofort von meiner Oma gegengesteuert („An dem is ja gar nix mehr dran!“). Das hat sicher seinen Teil dazu beigetragen, dass ich mein normales Sättigungsgefühl verloren habe. Später ging es dann steil bergauf. Mit 14 hatte ich die 100 kg erreicht, mit 18 hatte ich mich bei etwa 120 kg stabilisiert. In dieser Zeit fing ich mit Sport an, was zwar gesund war (Muskelaufbau) nichts an meinem Gewicht geändert hat. Später habe ich immer wieder halbherzig versucht, Gewicht zu verlieren, was aber nie geklappt hat. Das lief etwa bis Ende letzten Jahres, am 1. November 2015 hatte ich ein Gewicht von 167,5 kg, mein bisheriges Maximum. Durch äußere Umstände (Stress im privaten Bereich) verlor ich meinen Appetit und eine vom Übergewicht provozierte Entzündung am Bein brachte mir einen dreiwöchigen Krankenhausaufenthalt ein. Als ich aus dem Krankenhaus kam, hatte ich etwa 15 kg verloren, was mich zwar freute, aber noch nicht zur aktiven Entscheidung des Abnehmens führte.

Als ich nach einem Sylvester-Neujahrs-Aufenthalt bei Freunden wieder zugenommen hatte, entschied ich am 4. Januar: Ich nehme ab und zwar mit Absicht. Daaraufhin habe ich einfach angefangen, meine Kalorienaufnahme zu notieren und versuche seither, unter 2000 kcal/Tag zu bleiben. Seither sieht das so aus:

Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?

Vieles, was in dem Buch steht, war mir schon als Mythos bekannt. Die anderen Mythen sehe ich vor allem als Unterhaltung, denn was einem die Leute so als „Wissen“ verkaufen ist teilweise ziemlicher Mumpitz.

Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?

 

Welches Kapitel würdest du ergänzen?

Ich würde ein Kapitel hinzufügen, in dem unabhängig von den einzelnen Fettlogiken die Grundprinzipien des Abnehmens erläutert werden. Also die reinen Fakten hinschreiben, wie Abnehmen funktioniert, worauf man ggf. achten muss. Das ist zwar über das Buch verteilt schon so, aber es wäre vielleicht als letztes Kapitel eine schöne Zusammenfassung.

Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?

Lange Zeit war ich fest vom Hungerstoffwechsel überzeugt. Bis mir durch das Buch klar wurde, dass das vollkommener Blödsinn ist, denn wenn der Körper genug Fettreserven hat, fängt er nicht an zu verhungern. Sofern die Zufuhr von Eiweiß und Vitaminen sichergestellt ist, muss ich mir wohl keine Sorgen machen, zumal ich mit einer 2000-Kalorien-Diät noch immer ziemlich viel essen kann.

Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?

Mir ist bewusst geworden, dass ich Glück habe, keinen (Pre-)Diabetes, Bluthochdruck oder Arthrose zu haben. Und da das alles Dinge sind, an denen ich kein Interesse habe, nehme ich weiterhin eisern ab.

Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?

Veränderungen: Meine Klamotten werden kleiner. Ich habe mir drei neue Gürtel gekauft, die alle kürzbar sind. Derzeit habe ich eine Hose, die 4 Nummern kleiner ist als die Hose, die ich zu letzt davor gekauft habe, und sie ist schon wieder zu groß. Ich trage jeden Tag Hemden, denn wenn ich mein Ziel weiter verfolge, passen mir die Hemden, die ich derzeit habe, alle bald nicht mehr. Außerdem passe ich auf viel mehr Sitzgelegenheiten, Stühle mit engen Armauflagen sind kein No-Go mehr. Auch hat sich die Auswahl an Körperwagen erweitert, ich brauche keine XXL-Waage mehr, auch wäre ein passendes Laufband jetzt günstiger als noch vor drei Monaten, weil ich hier die Bis-150-kg-Kategorie nehmen kann und nicht auf die 200-kg-Kategorie angewiesen bin.

Umwelt: „Sag mal, hast du abgenommen??!?“ – „Ja, fast 30kg!“ – „Krass! [Beliebige Fettlogik hier einfügen]“

Vorher-Nacher Foto?

Folgt, muss vor allem noch dringend das Vorher-Foto machen. Das Nacher-Foto gibt es, wenn ich mein großes Ziel, bis Ende des Jahres unter 100kg gekommen zu sein, erreicht habe.